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Pflanzaktion geplant: Imker wollen für mehr Bienenweide sorgen
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Bei der Sommerversammlung des Imkervereins Regen im Haus der Bienen in Kirchberg stand viel Erfreuliches auf der Tagesordnung. Das sonnige und trockene Frühjahr hat den Imkerinnen und Imkern reichlich Blütenhonig in bester Qualität beschert. Auch die Waldhonigernte ist gut, wenn auch manche Imker klagen, dass der Honig schlecht aus den Waben fließe.
1. Vorsitzender Gerhard Kronschnabl gab dazu in der Versammlung den Rat, den Mellezitosehonig rasch aus dem Volk zu holen und noch einmal von den Bienen eintragen zu lassen. Kronschnabl warnte zugleich davor, Mellezitosehonigwaben als Futterwaben über den Winter im Volk zu lassen. Es bestehe die Gefahr von Verdauungsproblemen und Darmerkrankungen bei den Bienen.
Erfreulich war auch der Besuch der Imkergruppe von Rupert Mayr aus Niederösterreich. Im nächsten Jahr ist ein Gegenbesuch geplant. Erfreulich ist weiterhin, dass Imker und Landwirte Blühflächen anlegen mit Trachtpflanzen für Bienen und Insekten. Der Kreisvorsitzende Franz Rothkopf kündigte in diesem Zusammenhang eine Pflanzaktion von Sträuchern als Bienenweide für das kommende Frühjahr an.
Den Höhepunkt der Sommerversammlung bildete die Ehrung langjähriger Mitglieder des Imkervereins Regen. Für 50-jährige Mitgliedschaft durfte Gerhard Kronschnabl folgenden Mitgliedern Urkunde, Ehrennadel und ein Geschenk überreichen: Josef Kreuzer aus Rinchnachmündt (in Abwesenheit), Josef Lippl aus Bischofsmais und Anton Mühlbauer aus Kirchberg. Kronschnabl machte dazu eine eindrucksvolle Rechnung auf: Wenn man annehme, dass jeder von den Dreien pro Jahr nur 50 Kilogramm Honig ernten konnte, hätten die drei verdienten Imker in den vergangenen 50 Jahren zusammen 7,5 Tonnen Honig geschleudert, und, was noch viel wichtiger sei, ein halbes Jahrhundert für Obst und Blütenpracht im Landkreis Regen gesorgt.
Mit der Einladung zum Vortrag von Xaver Stecher über die Varroabekämpfung am Donnerstag, 21. Juli um 18 Uhr 30 und zur Grillfeier am 21. August um 11.30 Uhr schloss der 1. Vorsitzende die Versammlung.
Bericht aus dem Bayerwald-Boten vom 29.06.2011






