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22.05.2012 - Sie sind hier: Aktuelles - Nachrichten

Mit neuem Fahrzeug in den Winter

Mit neuem Fahrzeug in den Winter

Gute 23 Jahre hatte das alte Fahrzeug der Feuerwehr Raindorf auf dem Buckel und wurde damit den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht. Mit der Weihe des neuen Löschfahrzeugs TSF/W ging für die Feuerwehr eine fast zweijährige Wartezeit zu Ende − von der ersten Antragstellung, bis hin zur Auslieferung und jetzt zur offiziellen In-Dienst-Stellung.


 Das neue Fahrzeug ist aufs modernste ausgestattet, mit Atemschutzgerät, Allrad und einem 750- Liter-Wassertank. Das macht bei einem Brand einen so genannten unverzüglichen Schnellangriff möglich, zum Beispiel bei einem Wohnungs- oder Fahrzeugbrand.

 Mit einer Feierstunde und der Segnung durch Pfarrer Bernhard Saliter beging die Feuerwehr diesen freudigen Anlass. Viele Gäste, darunter die Feuerwehren aus Kirchberg, Mitterbichl, Zell und der Patenverein Untermitterdorf, waren aus diesem Anlass nach Raindorf gekommen. Kommandant Martin Friedrich begrüßte besonders die drei Bürgermeister und die Gemeinderäte der Gemeinde Kirchberg, Kreisbrandrat Hermann Keilhofer, Kreisbrandmeister Alois Wiederer, die Fahnenmutter Christine Schiller sowie Ehrenvorstand Robert Hartmann.

 "Alles Gute und möglichst wenig Einsätze" wünschte Pfarrer Saliter. Es gehe darum, für alle, die Jahr für Jahr bei der Feuerwehr ihre Arbeit verrichten, den Segen Gottes zu erbitten. Der Dank gelte den Feuerwehrleuten, die im Miteinander vormachen, was es heißt, dass Einer die Last des Anderen tragen soll. "Man kann von den Feuerwehrlern nur Gutes reden, die ihre Freizeit opfern, ihre Arbeitsstelle verlassen, um im Notfall zu helfen", so Bürgermeister Alois Wenig. Man müsse es aber auch nicht schönreden, dass es für die Gemeinde eine Kraftanstrengung gewesen sei, dieses Fahrzeug zu finanzieren. Von den Kosten von 128 000 Euro übernahm die Gemeinde 85 000 Euro, die restlichen 43 000 Euro wurden vom Landkreis und der Regierung getragen.

 Bürgermeister Wenig lobte die höchst aktive Raindorfer Wehr − hatte sie doch dieses Jahr das neue Feuerwehrhaus vollendet und gleichzeitig die 125-Jahr-Feier abgehalten. "Ich hoffe, dass die nächsten 20 Jahre nun Ruhe ist", meinte Wenig und übergab den Fahrzeugschlüssel an den Kommandanten. Das neue Fahrzeug ist ein Mosaiksteinchen im gemeindlichen Brandschutz, so Kreisbrandmeister Hermann Keilhofer. Der Brandschutz in der Gemeinde sei sehr gut gestellt.

 In Vertretung der Firma Brunnbauer aus Bischofsmais überbrachte Otmar Fassold die besten Wünsche. "Als eine Feuerwehr aus dem Landkreis Schwandorf das Fahrzeug im Werk in Görlitz sah, wurden sie richtig neidisch", berichtete Fassold. Kommandant Friedrich lud im Anschluss zu einem kostenlosen Umtrunk und einer Brotzeit ein.


Bericht aus dem Bayerwald-Boten vom 10.11.11