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Kirchberger Klärwärter helfen beim Stromsparen

Dank des engagierten Einsatzes der beiden Klärwärter Max Kronschnabl und Günther Saller hat die Gemeinde Kirchberg in ihren Kläranlagen Kirchberg und Untermitterdorf Energie gespart. Bürgermeister Alois Wenig lobt die „top Arbeit“ der beiden Klärwärter. Exakt haben die beiden den Energieverbrauch für die in den letzten Jahren erneuerte und technisch aufgerüstete Kläranlage in Kirchberg verfolgt und dokumentiert.
Nicht nur, dass die gesetzlichen Anforderungen zur Abwasserreinigung ohne Ausnahme erfüllt wurden. Durch ständiges Controlling der Maschinen haben Kronschnabl und Saller auch den Energieverbrauch in den Anlagen genauestens überprüft. Den Schwerpunk legten die Klärwärter dabei auf die energieintensivere Neuanlage in Kirchberg. Sie beobachteten die Pumplaufzeiten, stimmten Steuermechanismen ab und führten zeitnahen Abwassermessungen durch.
Denn: Gerade die mit enormer Technik aufgerüstete Anlage in Kirchberg hatte bisher einen weitaus höheren Energieverbrauch als die einstige Altanlage. Doch die jetzt von den beiden Klärwärtern vorgelegte Energiebilanz freut ihren Chef. Sie besagt, dass in den vergangenen zwei Jahren der Stromverbrauch der Kirchberger Kläranlage um 25 570 Kilowattstunden vermindert werden konnte. Die Altanlage hatte einen Jahresverbrauch von 96 000 Kilowattstunden. Durch die „hervorragende Sorgfaltspflicht“ der beiden Klärwärter konnte die Neuanlage im Jahr 2010 auf einen Energieverbrauch von 99 000 Kilowattstunden heruntergefahren werden - trotz der zusätzlichen mobilen Schlammpressanlage, die rund 2500 Kilowattstunden verbraucht.
Auch bei der Kläranlage in Untermitterdorf, deren Sanierung in diesem Jahr ansteht, haben die findigen Klärwärter eine Stromeinsparung von 2159 Kilowattstunden geschafft. „Gute und zuverlässige Mitarbeiter einer Gemeinde zeichnen sich dadurch aus, dass sie nichts unversucht lassen, um immer weiter nach Einsparmöglichkeiten zu suchen“, sagte Bürgermeister Alois Wenig bei der Durchsicht der Energiebilanz für die Kläranlagen.
Bericht aus dem Bayerwald-Boten vom 17.01.2011






