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22.05.2012 - Sie sind hier: Aktuelles - Nachrichten

Kirchberg rüstet Feuerwehrfunk auf

Kirchberg rüstet Feuerwehrfunk auf

Die Gemeinde Kirchberg wird ihre Feuerwehr-Funkgeräte fürs Funkmeldesystem (FMS) aufrüsten, wie der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen hat. Sie schließt sich einer Sammelbestellung der Kreisbrandinspektion an und erhofft sich davon einen Rabatt, wie Bürgermeister Alois Wenig erläuterte.
Bis auf den neuen Mannschaftstransporter der Feuerwehr Kirchberg, der bereits über FMS verfüge, seien alle Fahrzeuge der Feuerwehren im Gemeindegebiet betroffen. Die Gesamtkosten in Höhe von zirka 2350 Euro sind laut Kämmerer Thomas Gigl schon im Gesamthaushalt enthalten. Wie Gemeinderat Dr. Ronny Raith (CSU) erklärte, soll das neue System die Integrierte Leitstelle entlasten. Der Feuerwehrmann greift nicht mehr zum Funkgerät und gibt verbal seine Position durch, sondern drückt einen Knopf im Hörer. Wenn bis 2012 wie geplant der flächendeckende Digitalfunk kommt, können die Hörer weiterverwendet werden, so Raith. An der Umstellung komme man dadurch aber nicht vorbei: „Das ist ein komplett anderes System.“ Nach derzeitigem Stand der Technik schließen analoger und digitaler Funk einander aus.
Auch in Zukunft wird kein mit Werbung beklebtes Auto im Dienste der Gemeinde herumfahren. Immer wieder erhalte er Anfragen von Werbeagenturen, die der Gemeinde ein solches Fahrzeug kostenlos zur Verfügung stellen wollen, erklärte Bürgermeister Alois Wenig. Die Agentur wirbt in Gemeinde oder Landkreis Sponsoren ein, vergibt die Werbeflächen; die Gemeinde kommt für Versicherung und Unterhalt auf und kann im Gegenzug das Fahrzeug nutzen. „Ich bin nicht der große Freund
davon“, sagte Wenig unumwunden.
Wie Verwaltungschef Helmut Huber informierte, sei bei der Wahl des Fahrzeugs fast alles möglich: Ein Acht-Sitzer für den Bauhof, ein Kleinlaster oder Caddy. Je größer das Auto, desto größer auch die Werbefläche. Die Verträge liefen im Schnitt fünf Jahre, danach sei es unter bestimmten Bedingungen möglich, das Auto zu behalten.
In Zukunft werden solche Agentur-Anfragen jedoch dankend abgelehnt. Die Gemeinderäte stimmten mit Wenig überein, dass der Fuhrpark für die nächsten Jahre komplett ist. Einen weiteren Grund nannte Gemeinderat Ronny Raith: „Da begibt man sich in ein Abhängigkeitsverhältnis von irgendeinem Anbieter.“