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„Ilzer Land“ als leuchtendes Vorbild

Nach der ersten gemeinsamen Gemeinderatsitzung der vier Gemeinderatsgremien im März in Kirchdorf stand jetzt bei einem Treffen der Bürgermeister von Kirchberg, Kirchdorf, Rinchnach und Bischofsmais erneut die interkommunale Zusammenarbeit auf der Tagesordnung. Mit dabei beim Treffen im Kirchberger Rathaus war auch Franz Stark vom Amt für ländliche Entwicklung.
Zuvor hatte es bereits gemeinsame Gespräche der Geschäfts- und Bauhofleiter, der Klärwärter und Wasserwarte gegeben. Eine gemeinsame Streusalzbestellung der vier Gemeinden für den kommenden Winter wurde bereits auf den Weg gebracht. Die Bürgermeister besprachen jetzt Themen wie den Demographiebericht des Landkreises, Handel, Handwerk und Gewerbe, den zukünftigen Arbeitsmarkt, Ausbildungsplätze und Infrastruktur.
Ein weiteres Thema war auch Elektromobilität und Stromtankstellen. Aber auch der erforderliche Netzausbau für Öko-Strom und die Breitbandversorgung wurden diskutiert. Bei Windkraft und Photovoltaik werde sich einiges bewegen, da waren sich die Bürgermeister einig, „Mehr Macht den Kommunen“ werde eines der Schlagworte der Zukunft sein. Natur, Umwelt und Gesundheit seien Bereiche, wo die vier Gemeinden ohnehin schon auf sich aufmerksam machten: Etwa mit Themen wie Holunder (in Bischofsmais), , Fledermäuse (in Rinchnach), mit den prämierten Dörfer in Kirchdorf und dem „Bienenparadies“ Kirchberg. Besprochen wurden auch die immer schärfer werdenden Auflagen für die kommunalen Wasserversorgungseinrichtungen.
Für professionelle Hilfe und Begleitung durch ein fachkundiges Büro können die vier Gemeinden über ILEK eine 70-prozentige Förderung erhalten. Die Restfinanzierung müsste auf die vier Gemeinden aufgeteilt werden, so berichtete Franz Stark von der ALE. Angebote werden vom Amt für ländliche Entwicklung diesbezüglich eingeholt und den einzelnen Gemeinderatsgremien zur Entscheidung vorgelegt.
Die vier Bürgermeister waren sich bei dem Gespräch einig: Sie wollen die Zusammenarbeit in der selben Richtung voranbringen, wie es die Gemeinden im „Ilzer Land“ bereits erfolgreich tun.
Bericht aus dem Bayerwald-Boten vom 27.06.2011






