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21.05.2012 - Sie sind hier: Aktuelles - Nachrichten

Eisschützen stecken über 5000 Stunden in die Stockhalle

Eisschützen stecken über 5000 Stunden in die Stockhalle

Mit der kirchlichen Segnung durch Pfarrer Bernhard Saliter und Diakon Alfons Kopp hat die Eisschützenabteilung des SV Kirchberg nach 14-monatiger Bauzeit ihre neue Stockhalle offiziell ihrer Bestimmung übergeben.
Als die Spartenleitung die ersten Pläne für das Gebäude vorlegte, hielten nur wenige für möglich, dass die kleine Gruppe der Stockschützen dieses ehrgeizige Projekt alleine schultern könne. Umso stolzer nahmen sie bei der Einweihungsfeier die anerkennenden Glückwünsche der Gäste zum gelungenen Werk entgegen.
SV-Vorsitzender Roland Weinmann, selbst bei der Planung des Gebäudes beteiligt, konnte sich bei der Begrüßung nach dem Gottesdienst glücklich schätzen, die Stockschützen in der SV-Familie zu haben. Bürgermeister und Schirmherr Alois Wenig lobte den enormen Einsatz der freiwilligen Helfer und Spender, die dazu beigetragen haben, dass das Kirchberger Sportzentrum um eine weitere Attraktion reicher ist. Ebenso positiv überrascht von der großzügigen Anlage zeigten sich die Ehrengäste beim Festabend: BLSV-Kreisvorsitzender Hans Plötz, sein Vorgänger Willi Schwankl und Josef Leher, der Kreisvorsitzende des Eischützenkreises 100 Bayerwald. Gerne hörte die anerkennenden Worte wohl auch Michael Glashauser, unter dessen Vorstandschaft im SV der Bau in Angriff genommen wurde.
Der Festabend bot für den Stockschützen-Chef Georg Pfeffer Gelegenheit, den langjährigen, verdienten Mitgliedern zu danken. Die Mitglieder, die seit der Gründung vor 30 Jahren stets der Abteilung die Stange gehalten hatten, wurden mit Ehrenurkunden ausgezeichnet. Pfeffer nutzte die Gelegenheit vor allem auch denen zu danken, die das Werk mit ihrem Beitrag gefördert hatten.
In Eigenleistung hatten die Mitglieder seit dem Baubeginn am 9. April 2010 in über 5000 Arbeitsstunden für die 540 Quadratmeter große Halle Pflaster gelegt, Dach- und Innenverschläge montiert und eine Bühne errichtet. Auf vier Bahnen können die Schützen nun zu jeder Jahreszeit trainieren. Sogar kleinere Mannschaftsturniere sind unter dem schützenden Hallendach, auf dem eine Photovoltaikanlage für zusätzliche Einnahmen sorgt, möglich. So durfte der Sparten-Vorsitzender erleichtert feststellen: „Abgesehen von der langfristig angelegten Rückzahlung der Darlehen an den BLSV und die Gemeinde ist der Sportverein mit seiner Eisschützen-Abteilung finanziell nicht weiter belastet.“
Als Anerkennung für die Unterstützung wurden die Spender, die Vertreter der am Bau beteiligten Firmen und die Helfer an diesem „Dankeschön-Abend“ mit Speis und Trank kostenlos versorgt.
Den Abschluss der dreitägigen Feierlichkeiten bildeten am Samstag zwei Stockschießturniere. Beim Turnier der Nachbarvereine zeigte sich der Gastgeber recht gastfreundlich und überließ den Gastvereinen als Vorletzter die vorderen Plätze. Es siegten die Schützen des EC Sondorf (15:1 Punkte) vor dem EC Grub (14:2) und dem EC Innernzell (11:5). Danach hatte auch noch die Kirchberger Bevölkerung die Möglichkeit im Gemeindepokalturnier ihr Können unter Beweis zu stellen. Hier war das Sommersberger Team (Max Kronschnabl, Alois Kronschnabl, Heinz Kufner und Max Saller) vor der Moarschaft aus der Fischermühle und der Stockschützengemeinschaft SAKUZA erfolgreich.

Bericht aus dem Bayerwald-Boten vom 15.06.2011