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CSU-Ortsverband besichtigt das künftige Seniorenheim
An die 25 Mitglieder des Ortsverbandes, darunter die Gemeinderatsmitglieder Maria Bauer (Seniorenbeauftragte), Anton Schiller, Dr. Ronny Raith und Englbert Zaglauer sowie Altbürgermeister Martin Maier und die Vorsitzende der Frauen- Union Berta Binder, konnte Ortsvorsitzender und Bürgermeister Alois Wenig begrüßen.
Sinnvolle Nachnutzungen in Gebäudeleerstände zu finden ist nicht immer einfach, so Wenig, doch in Dr. Joachim Mirski habe man einen Investor gefunden, der die ehemalige Grundschule zu einem kleinen und familiären Seniorenheim mit 25 Heimplätzen umbaut. Das der zukünftige Betreiber des Heimes, Dr. Joachim Mirski, sich selbst dazu bereit erklärt hatte, die Führung durch die derzeitige Innenbaustelle zu machen, erfreute die Besichtigungsgruppe. Mit dabei war auch Alfons Zaglauer, der die Bauaufsicht vor Ort hat.
Dass es beim Innenausbau noch einiges zu tun gibt, war deutlich zu sehen. Derzeit ist ein Trupp dabei den Innenputz in der oberen Etage, Speisesaal und weiterer Nutzräume anzubringen. Der Fahrstuhl ist bereits eingebaut. Im Erdgeschoss hat man begonnen Zwischendecken einzuziehen. Über die komplette Zuordnung der Räumlichkeiten im Gebäude wurde die Besuchergruppe von Dr. Mirski informiert. Die Einzel- und Doppelzimmer mit behindertengerechten Nasszellen sind nach Süden ausgerichtet. Bäder, weitere WC-Anlagen, Eingangsbereich, Aufenthaltsraum, Speiseraum, Teeküche und Personalräume wurden nördlich des Langbaues eingeplant und angelegt. Auch die einstige Klosterkapelle wird wieder zum Gebetsraum errichtet.
An die 25 Arbeitsplätze (Teil- und Vollzeit) werden in Kirchberg durch das Heim entstehen, dass voraussichtlich im späteren Frühjahr 2011 fertig sein soll. Weniger erfreulich ist die derzeitige Baustelle Kindergartenerweiterung. Während im Altbau ein Teil der Räume für eine Kinderkrippe umfunktioniert wurden, um den Elternbedarf an Krippenplätzen gewährleisten zu können, fehlt es am Einsatzverhalten mancher beauftragten Firma für die noch nötigen Restarbeiten zur Bezugsfertigkeit am Erweiterungsbau.
Wenngleich auch die Firmen mit dicken Terminkalendern zu kämpfen haben, verhängte die Gemeinde einen Zahlungsstop bei Teilrechnungsstellung von jenen Firmen, die in Verzug sind und den erforderlichen Anweisungen nicht nachkommen. Das Eltern und Kindergartenpersonal sich über die beengten Raumverhältnisse beschweren, ist verständlich, so Bürgermeister Alois Wenig. Anschließend traf man sich zur gemütlichen Einkehr im Kirchberger-Hof.
Bericht aus dem Bayerwald-Boten vom 01.12.2010






