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Alarm um 5 Uhr früh nervt die Kirchberger
Extrem lärmgeplagt sind die Kirchberger in diesem Frühjahr: Im Mai waren ihre Ohren und Nerven fast jedes Wochenende durch frühmorgendliches Hochzeitsschießen strapaziert. Jetzt werden die Anwohner im Ortskern immer wieder von Sirenen-Alarm aus der „Norma“-Filiale aus dem Schlaf gerissen − um 5 Uhr früh. Beim ersten Mal hat es fast eine Stunde gedauert, bis die Sirene endlich Ruhe gab, erzählt eine genervte Kirchbergerin. Mittlerweile ist das Geheul kürzer, es dauert „nur“ noch etwa zehn Minuten.
Sogar die Polizei Regen ist mit dem Fall befasst. Seit Mitte Mai sind die Beamten vier Mal ausgerückt − um festzustellen, dass es sich jedes Mal um einen Fehlalarm handelte. Solche Einsätze kosten die Polizei Zeit − und den Verursacher Geld. Für jeden Beamten ist eine Gebühr zu bezahlen, genauso für jedes Dienstfahrzeug und jeden gefahrenen Kilometer, erklärt Klaus Pickel vom Polizeipräsidium Niederbayern den Gebührenkatalog und betont: „Grundsätzlich ist jeder Alarm ein Echtalarm“, da können zuvor noch so viele Fehlalarme aus dem Objekt eingegangen sein.
Die Informationen des Unternehmens für entnervte Anwohner sind vage. Auch die schriftliche Anfrage des Bayerwald-Boten vom Montag blieb bis gestern unbeantwortet.
Ursache für die vielen Fehlalarme seien technische Probleme, bekam eine Anwohnerin vom Kirchberger Marktleiter erklärt. Sie zu beheben sei in den vergangenen Wochen nicht möglich gewesen, die Alarmanlage abzuschalten nicht zulässig.
Anton Schiller, Eigentümer des Gebäudes, hat nach eigenen Angaben erst Ende vergangener Woche von dem Problem erfahren. Mittlerweile sei der Fehler aber behoben. Der Grund für die Fehlalarme ist auch ihm nicht bekannt.
Bericht aus dem Bayerwald-Boten vom 14.06.2011






