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21.05.2012 - Sie sind hier: Aktuelles - Nachrichten

Zwölf kleine Boas

Zwölf kleine Boas

Über die erste geglückte Nachzucht im Jahr 2011 kann sich der Reptilienzoo Kirchberg (Lkr. Regen) freuen. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag haben zwölf kleine Gartenboas, auch Hundskopfboa genannt, das Licht der Welt erblickt. Sechs gelbe und sechs rote Exemplare dieser südamerikanischen Boa-Art sind die ersten Nachzuchten für dieses Jahr. Besonderes Glück hatten dabei drei Jungtiere, die sich durch das Schutzgitter der Heizlampen gezwängt hatten. Nur eine halbe Minute nach dem Anstellen der Lichter ging Zoobetreiber Simon Reinke an dem Terrarium der Boas vorbei und bemerkte im Augenwinkel, dass etwas in dem Gitter saß. Reinke zog sofort den Stecker des Heizstrahlers. Wäre er nur eine Minute später vorbeigekommen, hätten sich die Jungtiere wahrscheinlich unter der Lampe schwer verbrannt. Besonders erfreulich findet es Reinke, dass keine Totgeburten dabei waren, wie sie bei dieser Art häufiger vorkommen. Die Jungtiere von Boas kommen nämlich voll ausgebildet zur Welt und müssen sich nicht wie bei Pythonarten aus dem Ei kämpfen. Nun bekommen die 30 Zentimeter langen Babys erst einmal ihr eigenes kleines Aufzuchtbecken, bevor sie zu den fast zwei Meter langen Elterntieren ins Becken dürfen.

Bericht aus dem Bayerwald-Boten vom 29.04.2011