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21.05.2012 - Sie sind hier: Aktuelles - Nachrichten

Weihnachtsmarkt trotzt dem Regen

Weihnachtsmarkt trotzt dem Regen

Wenn es dunkel wird und die Schneeflocken auf den Dächern der Marktstände im hellen Glanz der Lichter funkeln, dann ist Weihnachtsmarkt. So war es leider heuer nicht auf dem 14. Kirchberger Christkindlmarkt. Es regnete in Strömen, als Bürgermeister Alois Wenig, umrahmt vom Christkind und Engeln den Christkindlmarkt eröffnete. Auch der Nikolaus (Rony Raith) konnte daran nichts ändern und so sprach er besinnliche Worte und verteilte die Geschenke unter dem Regenschirm an die zahlreichen anwesenden Kinder.
Bestens organisiert wurde der Markt mit seinen 23 Ständen von Eugen Sterl, Friedl Hartl, Inge Weber, Grit Mardus und Johanna Kufner. Äpfel, Nüsse und Mandelkerne gehören zur Adventszeit wie der Schnee zum Winter. Lebkuchen, Früchtebrot und Weihnachtsgebäck sowie frisch gekochtes Kesselfleisch, Rehragout und Bratwurst rundeten das weihnachtliche Sortiment kulinarisch ab. Der Duft von Glühwein und Punsch lud an den liebevoll dekorierten Ständen zum Aufwärmen ein.
Auch heimische Kunsthandwerke waren vertreten, wie Tiere aus Heu, Hinterglasbilder, Holzspielzeug und natürlich der Christbaumschmuck aus Glas. Der Dritte-Welt-Stand bot Kaffee und Kunsthandwerkliches an.
Ebenso das zusammengestellte Rahmenprogramm war für jeden Besucher ein Erlebnis. Es reichte von der adventlichen Musik von Tanja Wenzl mit ihrer Musikschule bis zu den Kirchberger Weihnachtsbläsern unter der Leitung von Walter Prinz. Die Kindergartenkinder erfreuten am Sonntag mit weihnachtlichen Liedern und hatten viele Zuhörer.
Eine Pferdekutschenfahrt mit der Familie Kappl wurde für die kleinen Besucher organisiert. Exotisch ging es bei einem Trekking mit den Lamas der Familie Ludwig Scherm zu. Auch das Haus der Bienen leistete seinen Beitrag zu dem rundum gut geglückten Christkindlmarkt und hatte seine Türen an den beiden Tagen geöffnet. Dazu spielten die "Hi und Do"-Musikanten.
Höhepunkt war dann allerdings der sechs Meter lange Christstollen, der zu Gunsten des Trinkbrunnens in der Schule verkauft wurde. Am Abend hatte man rund 250 Euro in der Kasse. Trotz des schlechten Wetters fällt die Bilanz positiv aus. Es waren alle zufrieden, der viele Regen tat der Stimmung keinen Abbruch.

Bericht aus dem Bayerwald-Boten vom 08.12.2011