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21.05.2012 - Sie sind hier: Aktuelles - Nachrichten

Regenwetter kommt gegen das Sommerfest kaum an

Regenwetter kommt gegen das Sommerfest kaum an

Unvollständig zeigte sich am Sonntag das Sommerfest der St.-Gotthard-Volksschule. Der Sommer hatte nämlich wieder einmal seinem Namen keine Ehre gemacht und eine Auszeit genommen. Das konnte aber den Organisatoren wenig anhaben. Beate Schuster, Vorsitzende des Elternbeirats, und Christian Loibl, Chef des Fördervereins konnten mit dem wichtigsten Teil, dem Fest selbst, sehr zufrieden sein. Sie hatten sich mit ihren zahlreichen Helfern auch gegen die nicht unerwartet gekommene Unbill des Wetters gewappnet.
Zwei großräumige Zelte, vom Schi- und Laufclub und von Josef Ertl unentgeltlich zur Verfügung gestellt, schützten die Besucher vor den Regenschauern. Und wem es darin zu kühl war, konnte in die Aula der Schule wechseln. Schon am Vormittag hatte dort das Fest mit dem von Pfarrer Bernhard Saliter und Diakon Alfons Kopp zelebrierten Pfarrgottesdienst seinen Anfang genommen. Der von Lieselotte Hackl bestens vorbereitete Lehrerchor ließ den musikalischen Teil zum Hörgenuss werden. Danach lud Christian Loibl zum Besuch der reichlich vorhandenen Attraktionen ein. Die Spiel- und Erlebnisstationen wurden dann auch nicht nur von den Kindern ausgiebig genutzt. So wurde mit Landwirt Konrad Mühlbauer ein Profi Sieger beim Wettmelken am Kunststoffeuter. An der Wurfwand zielte Alexander List am besten. Beim Geo-Caching holte Max Rothkopf mittels des GPS-Systems die meisten Stempel an den aufzufindenden Stationen. Über 300 Blumenstöcke fanden ihre Abnehmer bei der Blumentombola. Im Nu waren auch die 40 Bausätze von Nistkästen vergriffen. Noch an Ort und Stelle konnten sie von den Vogelfreunden unter fachkundiger Anleitung von Reinhard Köstlmeier und Xaver Schrönghammer montiert werden.
Eine Menge Interessantes war von Falkner Hugo Schafnitzel über die Ausbildung von Habicht und Falken zur Jagd zu erfahren. Dass die Tiere aber ihren Freiheitswillen bewahrt haben, konnten die Besucher auch beobachten. Aufgeschreckt durch den Beifall war einer der gefiederten Freunde auf und davon geflogen und hatte sich auf einer nahe gelegenen Baumgruppe abgesetzt. Mit Unterstützung von Falkner Hugo Schafnitzel war es kinderleicht den Habicht zur Rückkehr auf den Arm zu bewegen.
Für Unterhaltung sorgten währenddessen in der Aula die kleinen SV-Girls mit modernen Tänzen.
Am Abend konnten die Organisatoren eine erfreuliche Bilanz des Festes ziehen. Die zahlreichen Kuchenspenden, die günstigen Preise des Blumengeschäftes, die Beiträge der örtlichen Banken und heimischen Betriebe ermöglichen es dem Veranstalter der St.-Gotthard-Volksschule wieder einen stattlichen Beitrag für die Anschaffung von Unterrichtsmaterial oder für die Verwirklichung von Projekten.

Bericht aus dem Bayerwald-Boten vom 28.07.2011