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Neun neue Ministranten machen die Kirche jünger

Der feierliche Einzug von Pfarrer Bernhard Saliter mit Diakon Alfons Kopp und fast allen Ministranten durch das Kirchenschiff in die Pfarrkirche ließ die Gläubigen am vorigen Sonntag die besondere Bedeutung dieses Gottesdienst erahnen. Vor allem für elf Messdiener war es ein besonderer Tag. Für zwei von ihnen, Barbara Kufner und Simon Pletl, war es das letzte Mal nach acht Jahren Dienst am Altar, dass sie diese Aufgabe verrichteten. Franziska Füller, Matthias Gigl, Lukas Hanny, Johannes Hartl, Simon Kufner, Ines Neumeier, Annalena Pauli, Florian Poschinger und Elias Steiner dagegen wurden nach einigen Wochen Schnupperdienst bei ihrer zukünftigen Chefin, Oberministrantin Sandra Kaufmann, und Mesner Manfred Kufner endgültig in die Ministrantenschar aufgenommen und übernehmen in nächster Zeit eine wichtige Rolle in der Pfarrgemeinde.
„Unsere Minis sind allesamt Optimisten und haben Freude am Glauben. Sie geben der Kirche ein junges Bild“, sagte Pfarrer Bernhard Saliter, der gemeinsam mit Diakon Alfons Kopp das Messopfer feierte. Bei ihrer unmittelbaren Nähe zu den Glaubenslehren und Glaubenspraktiken in der Ausübung ihrer Dienste seien die Ministranten erfahrungsgemäß auch kritisch und würden Fragen dazu stellen und somit Erwachsene zu Antworten herausfordern. „Aber allein die Bereitschaft Glaubenserfahrungen im Mittun in einer christlich-katholischen Gemeinschaft als Ministrant zu machen verdient Respekt“, lobte abschließend der Pfarrer in der Ansprache das Wirken der Ministranten.
Als Zeichen der Aufnahme bekamen die drei Mädchen und sechs Buben vom Seelsorger das Ministrantenkreuz umgehängt und wurden mit Handschlag vor der Pfarrgemeinde in die Gemeinschaft der Messdiener aufgenommen. Sie selbst hatten schon bei der Gestaltung des Gottesdienstes beim Vortrag der Fürbitten einen Teil des liturgischen Dienstes übernommen.
Den ausscheidenden Minis überreichte Pfarrer Saliter als Dank für ihren Einsatz Glaskreuze. Ministrantenbetreuerin Tanja Weber hat sich nun um die stattliche Zahl von 39 Minis zu kümmern und ihnen ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm anzubieten. Für die Treffen zu Gruppenstunden ist inzwischen auch ein neuer Raum im Pfarrheim eingerichtet worden.
Bericht aus dem Bayerwald-Boten vom 12.05.2011






