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Neues Leben im alten Moor

Um zu verhindern das die Ruselmoore als Badetorf verkauft und somit zerstört werden, haben Naturschützer 1983 das Gebiet als schützenswert ausweisen lassen. Einiges hat sich dort seitdem getan: Seit einem Jahrzehnt lief in dem Naturschutzgebiet ein Flurneuordnungsverfahren, das jetzt vor seinem Abschluss steht.
Ziel der Maßnahme war es, die Moorfläche zu renaturieren und neue Lebensräume für bedrohte Tier- und Pflanzenarten zu schaffen. Um sich vor Ort ein Bild zu machen, war auch Landwirtschaftsminister Helmut Brunner gekommen, der das Projekt unterstützt hatte. Rund 630 000 Euro flossen in das 148 Hektar große Gebiet, davon 300 000 Euro vom Amt für ländliche Entwicklung. Um das Gebiet auch langfristig erhalten zu können, wurden große Flächen vom Landkreis und vom Freistaat erworben, beispielsweise durch Tausch der wirtschaftlich uninteressanten Moorgebiete gegen Waldstücke. Für Landrat Wölfl, der das Projekt mitinitiiert hatte und vom amtierenden Landrat Willi Killinger als "Vater der Ruselmoore" bezeichnet wurde, hielten die Anwesenden eine Gedenkminute ab.
Bericht aus dem Bayerwald-Boten vom 09.09.2011






