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Kirchbergs Schüler auf den Spuren von Benny Blu

Neugierig erwarteten die Schüler der 4. bis 6. Klassen der St.-Gotthard-Volksschule den Besuch der Autorin Doris Wirth. Auf Initiative der Klassenleiterin Uta Ernst war Wirth zu einer Lesung nach Kirchberg gekommen.
Doris Wirth wurde 1982 in Kelheim geboren. Sie studierte in Regensburg Germanistik, Politikwissenschaft und Soziologie und arbeitet seit Abschluss ihres Studiums in Regensburg als Lektorin und Autorin. Sie hat bereits mehrere Sachbücher und Kurzgeschichten geschrieben.
Zunächst durchleuchtete Doris Wirth ihren Werdegang sowie ihre Aufgaben als Autorin. Die Schüler interessierte dabei besonders, wie lange sie an einem Buch schreibt, ob sie es am Computer macht und ob sie jeden Tag daran arbeiten muss. Außerdem konnten sie lernen, was man unter einem Roman versteht.
Dann stellte Doris Wirth ihren ersten Roman „Benny Blu und die Geheimnisse Arkaniens - Die Bucht des Vergessens“ vor. Zuerst ließ sie die Hauptperson Benny Blu sowie seine Freunde Finn und Lena lebendig werden. Was würden die drei Kinder nun zusammen erleben? Doris Wirth lässt die Kinder einen geheimnisvollen schwarzen Stein entdecken. Als plötzlich der Hund von Finn direkt darin verschwindet, wird es unheimlich. Trotz aller Angst müssen die drei hinterher. Sie gelangen in eine dunkle Höhle, in der sie von vielen Augen seltsamer Wesen angestarrt werden.
Hier durften die Schüler vermuten, um welche Wesen es sich handelt. Viele kreative Ideen brachten sie ein, aber niemand erriet die richtige Lösung. Das Geheimnis wurde auch nicht gelüftet, die knisternde Spannung blieb zurück.
Der Roman ist eine Mischung aus Fantasyerzählung, Abenteuergeschichte, Sachbuch und historischem Roman. Doris Wirth gelang es ausgezeichnet, die Schüler in die geheimnisvolle, spannende Welt Arkaniens eintauchen zu lassen und ihre Fantasie zu wecken. Auch durch ihren abwechslungsreichen, lebhaften Vortrag wurde die Lesung für alle Schüler ein besonderes Erlebnis. Die Kosten für die Autoren-Lesung hatte der Elternbeirat übernommen.
Bericht aus dem Bayerwald-Boten vom 23.11.2010






