18.05.2012 - Sie sind hier: Aktuelles - Nachrichten
Kirchberg greift für die Schule tief in die Tasche
Einen erhöhten Investitionsbedarf an der Volksschule muss der Kämmerer in diesem Jahr in den Kirchberger Haushalt einplanen. Benötigt werden in diesem Jahr 20 neue Computer mit TFT-Bildschirmen und neuer Software für den Informatikunterricht. Wenn man diese Anschaffung tätigen wolle, dann reiche der alljährliche Pauschal-Ansatz in Höhe von 10 000 Euro im Vermögenshaushalt nicht aus, erklärte Kämmerer Thomas Gigl. Allerdings hatte die Schule im Jahr 2010 nur 3000 Euro dieses Ansatzes ausgeschöpft.
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Gemeinderat Christian Wimschneider konnte bestätigten, dass die PC-Ausstattung überaltert ist. Hier müsse die notwendige, taugliche Ausstattung zur Verfügung gestellt werden. In diesem Zusammenhang regte Konrad Mühlbauer an, nicht mehr benötigte Tische, Stühle und ähnliches im Rahmen eines Flohmarktes abzugeben.
20 000 Euro für Compter Der Gemeinderat beschloss einstimmig, die Ansätze für Beschaffungen der Volksschule im Jahr 2011 auf 25 000 Euro festzulegen. Davon sind 20 000 Euro für die neuen PC gedacht.
Bürgermeister Alois Wenig gab dem Gemeinderat einen Ausblick auf das Thema Breitbandversorgung. Um in den Genuss einer staatlichen Förderung zu kommen, sei eine Antragstellung noch im Jahr 2011 notwendig. Bisher hat die Gemeinde kein eigenes Konzept entworfen; in Wenigs Augen ist durch die gegebenen topografischen Verhältnisse die Verwirklichung eines günstigen und zufriedenstellenden Konzepts auch kaum möglich. Eine Funklösung sei seinen Informationen zufolge nicht zukunftsträchtig, eine Kabel-Lösung kaum finanzierbar, eine Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden wegen der verschiedenen Telefonvorwahl kaum vorteilhaft.
Hilfe gegen Überschwemmungen Gemeinderat Konrad Mühlbauer erkundigte sich nach dem Stand der Ermittlungen an der Sommersberger Fischweiheranlage, wo ein Anlieger immer wieder durch Überschwemmungen geschädigt worden war. Laut Bürgermeister Wenig wurde die Situation zusammen mit Ingenieur Ernst Pledl begutachtet. Dabei sei einvernehmlich mit dem örtlichen Fischereiverein festgelegt worden, dass der Wasserspiegel vorsorglich abgesenkt wird. 2. Bürgermeister Schiller regte an, dass der Verein die Weiheranlage kaufen solle.
Gebilligt hat der Gemeinderat den Antrag von Max Augustin, Reichertsried, auf Tieferlegung des Entwässerungsanschlusses. Diese ist nötig, weil das Haus nicht im natürlichen Gefälle entwässert werden kann, wie Bausachbearbeiter Hermann List erläuterte. Weil aber die Gemeinde bereits einen ordnungsgemäßen Hausanschluss zur Verfügung stellt, muss Augustin die Kosten für die Tieferlegung inklusive Straßenquerung selbst tragen.
Grünes Licht gab es auch für Michael Aulinger, Untermitterdorf, der einen Vorbescheid zum Ausbau des Dachgeschosses mit Einbau von Schleppgauben eingereicht hatte.
Bericht aus dem Bayerwald-Boten vom 07.03.2011






