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Keine Unterstützung für Pfarramtssanierung
Über Zuschussanträge des Tierschutzvereins Zwiesel-Regen-Viechtach sowie des katholischen Pfarramts im Ort hat der Gemeinderat Kirchberg in seiner letzten Sitzung entschieden. Auch für die geplante „Ferdinand-Neumaier-Ausstellung“ wurde eine finanzielle Beteiligung der Kommune ersucht.Der Gemeinderat Kirchberg hat vorab den Kommandanten Ronny Wühr sowie seinen Stellvertreter Olaf Jürgensen bestätigt, die bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr gewählt wurden. Bei Jürgensen gab das Gremium seine Zustimmung unter Vorbehalt: Der 2. Kommandant muss binnen eines Jahres den Lehrgang „Leiter der Feuerwehr“ besuchen.
Eine Beteiligung Kirchbergs an den Renovierungskosten für Pfarramt und Pfarrstadel lehnte der Gemeinderat hingegen ab. Das Pfarramt vor Ort hatte diesbezüglich einen Antrag gestellt, da sie von den 200 000 Euro Baukosten 60 000 Euro selbst schultern müssen. „Beantragt wird daher eine finanzielle Beteiligung der Gemeinde am Eigenbeitrag in Höhe von 25 Prozent“, erklärte Geschäftsleiter Helmut Huber in der Gemeinderatssitzung. Bereits der Haupt- und Finanzausschuss hatte festgestellt, dass sich die Gemeinde bei den jeweiligen Kirchensanierungen schon großzügig beteiligt hatte. „Das Pfarrhaus mit Pfarrbüro und Pfarrstadel sind keine vergleichbaren sakralen Gebäude und erfüllen vor allem einen rein kirchlichen Zweck“, so Huber weiter. „Trotz der angespannten Haushaltslage sollten wir in diesem speziellen Fall einen Zuschuss nicht verwehren“, entgegnete Konrad Mühlbauer. Sein Antrag: Eine finanzielle Beteiligung von 5000 Euro. Mit Stimmengleichheit wurde dieser jedoch abgelehnt.
Nicht so der Zuschussantrag vom Landkreis Regen für den Tierschutzverein Zwiesel-Regen-Viechtach. „Für den Bau der Wasser-/Abwasseranlage am Tierheim Pometsau musste der Verein 74 294,82 Euro zahlen“, erklärte Bürgermeister Alois Wenig. „Der Landkreis hat einen Investitionszuschuss von 15 000 Euro zugesichert − wenn sich die Landkreisgemeinden mit dem gleichen Beitrag beteiligen.“ Die Gemeinde Kirchberg bewilligt ihren Anteil in Höhe von 803,63 Euro. Vorausgesetzt, alle Gemeinden beteiligen sich.
Nikolaus Neumaier jun. regte in seinem Antrag zu einem „Ferdinand-Neumaier-Haus/Kulturzentrum in Kirchberg i. Wald“ an. Eine Ausstellung zu diesem Thema ist für 2012 im Freilichtmuseum Finsterau geplant. „Der Bezirk Niederbayern stellt für die Ausstellung maximal 30 000 Euro zur Verfügung; weitere 20 000 Euro müssen von Sponsoren oder der Gemeinde erbracht werden“, sagte Wenig. Der Haupt- und Finanzausschusses hatte zuvor beschlossen, sich mit höchstens 5 000 Euro an der Ausstellung zu beteiligen, ohne weitere Zusicherungen zumachen. Letztlich einigte sich der Gemeinderat darauf, die Verwirklichung der Ausstellung mit 3 000 Euro zu unterstützen. Weitere Verpflichtungen wie eine Beteiligung an einem Ferdinand-Neumaier-Haus wurden nicht in Aussicht gestellt.
Grünes Licht gab das Gremium dem Antrag von Felix und Silvia Ulrich aus Zell, die ihr Haus mit Doppelgarage im Kalten Ring bauen wollen. Die erforderlichen Befreiungen für die Baugrenzüberschreitung wegen der Garage und die anthrazite Dachfarbe wurden erteilt.
Bericht aus dem Bayerwald-Boten vom 18.02.2011






