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Einsatz für einen Urlaub ohne Hindernisse

Barrierefreier Urlaub ist auch in Kirchberg möglich. Die Familie Berger hat ihre Ferienwohnung in den vergangenen Jahren nach und nach barrierefrei gemacht. Rosemarie Berger, die Vermieterin, hat eine Wohnung in ihrem Anwesen 1998 zu einer einfachen Ferienwohnung umgebaut, verbesserte die Ausstattung ständig. 2002 gab es für die Ferienwohnung vier Sterne, 2006 folgte der fünfte Stern. Weil 2004 die Mutter von Rosemarie Berger schon im Rollstuhl saß, wurde die Wohnung nach und nach behindertengerecht umgebaut: behindertengerechtes Bad, breitere Türen .
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Laufende Verbesserungen
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„Im Winter 2007/2008 haben wir den Wintergarten angebaut und Küche und Wohnzimmer renoviert und neu möbliert, immer mit dem Gedanken, die Wohnung für behinderte Gäste und wenn nötig auch später für uns nutzen zu können“, erzählt Rosemarie Berger.
Den richtigen Praxistest machten die Bergers im Winter 2008/2009, als sie die Wohnung von November bis März selber bewohnten - und anschließend haben sie alles geändert, was noch besser gemacht werden konnte: Beispielsweise hat Franz Berger die Betten im Schlafzimmer erhöht und teilbar gemacht.
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Praxistest
bestanden
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Seit 1999 wird die Ferienwohnung schon an Eltern mit behinderten Kindern, zum Teil Rollifahrer, vermietet. „Für unser erstes behindertes Feriengastkind, es war damals neun Jahre alt, hat Franz sogar ein spezielles zerlegbares Gitterbett gebaut“, erinnert sich Rosemarie Berger.
Nachdem gerade Gäste bei Familie Berger zu Gast waren, von denen jemand auf den Rollstuhl angewiesen ist, haben die Gastgeber den Behindertenbeauftragte des Landkreises Regen Regen und VdK-Geschäftsführer Helmut Plenk sowie den Bürgermeister von Kirchberg, Alois Wenig, zum gemeinsamen Informationsaustausch eingeladen.
Andrea Gries, die wegen einer MS-Erkrankung auf den Rollstuhl angewiesen ist, zeigte sich begeistert von der behindertengerechten Ferienwohnung in Kirchberg. „Unseren Urlaub bei Familie Berger haben wir sehr genossen , so dass wir wiederkommen werden. Man kann jeden Tag etwas unternehmen, auch wenn man täglich seine Ruhephasen braucht“, berichtete Andrea Gries.
Plenk lobte das Engagement von Rosemarie und Franz Berger. Diesen Worten schloss sich auch Bürgermeister Alois Wenig an.
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Werbemedium:
Das Internet
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Auf die Frage, wie sie auf die Wohnung aufmerksam geworden seien, erwähnten die Gäste das Internet. „Für Menschen mit Behinderung steht das Internet als Info-Medium an erster Stelle“, sagte auch Plenk, der die Gastgeber aufforderte, den Auftritt im Netz immer zu aktualisieren und zu pflegen.
Bericht aus dem Bayerwald-Boten vom 07.09.2010






