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Ein Lob dem Ehrenamt − und dem sanierten Rathaus

"Das Jahr 2012 hat erst begonnen und gleich wieder volle Fahrt aufgenommen", sagte Bürgermeister Alois Wenig auf dem Neujahrsempfang der Gemeinde Kirchberg verbunden mit dem Tag des Ehrenamtes und dem Abschluss der Rathaussanierung. Wenig begrüßte Altbürgermeister Martin Maier, Kirchenpfleger Manfred Kufner, Pfarrer Bernhard Saliter, Diakon Alfons Kopp, Vikar Joseph Peedikaparambil, die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Melanie Kaufmann, die Leiterinnen der Schule und des Kindergartens, Gabi Weikl und Andrea Nachreiner, den BRK-Kreisvorsitzenden Günther Aulinger, Kreisbrandmeister Alois Wiederer, die Ehren-Kreisbäuerin Therese Mühlbauer sowie die Abordnungen der Feuerwehren Kirchberg, Zell, Untermitterdorf, Raindorf und Mitterbichl.
"Das Ehrenamt ist und bleibt die Stütze der Gesellschaft und so lange diese Kraft Energie liefert, werden die Lichter in der Gemeinde nicht ausgehen" − mit diesen Worten bedankte sich Bürgermeister Wenig bei den ehrenamtlichen Helfern.
Wenig erinnerte an die energetische Rathaussanierung, die in diesen Tagen ihren Abschluss fand. Als Auswirkung der Gemeindegebietsreform 1980/81 war man gezwungen, neue Räumlichkeiten zu schaffen. Da das "Haus der Bäuerin", die damalige Gemeindeverwaltung, aus allen Nähten platzte, beschloss man den Neubau an einem anderen Standort. Nach 30 Jahren war eine Sanierung nötig. Da aber andere Projekte Vorrang hatten, befasste man sich nicht sonderlich mit dem Rathaus. Es gab jedoch überraschend Fördergelder in einer Höhe von 86 Prozent der Bausumme für energetische Sanierungsmaßnahmen. Mit einem Gemeindeanteil von 81 000 Euro ist deshalb eine Gesamtinvestition von 585 000 Euro angeschoben werden.
Erfreulich sei auch gewesen, dass bei diesen Arbeiten eine Reihe von heimischen Firmen zum Zug kamen, wie Wenig sagte. Das Rathaus trägt nun ein dicke Isolierung, einen Vollwärmeschutz. Die Ölheizung wurde durch eine Pelletheizung ersetzt. Neue Einganstüren und 60 dreifach verglaste Fenster in Holz-Alu-Ausführung wurden eingebaut Die Dachkonstruktion wurde wärmegedämmt und mit einem Lichtband versehen, so dass mehr Tageslicht in das Treppenhaus kommt. In eine Photovoltaikanlage mit einer 37 Kilowatt Leistung wurde investiert. In einem Teil des Dachbodens wurde ein Raum für die Eltern-Kind Gruppe eingerichtet und die Gemeindebücherei bekam einen neuen, großen Raum. Auch neue gedämmte Innentüren, Sonnenschutz, neue Lampen gehören zum sanierten Rathaus, resümierte Bürgermeister Wenig.
Pfarrer Bernhard Saliter weihte das renovierte Gebäude ein und wünschte allen, die im Rathaus arbeiten und die hier ein und aus gehen, viel Erfolg und Gesundheit. Zum Abschluss bedankte sich Bürgermeister Wenig noch beim Gartenbauverein Kirchberg und dem Frauenbund für die Spende für den Trinkbrunnen in der Schule. Somit geht der lang gehegte Traum von Bürgermeister Wenig in Erfüllung und man könne den Brunnen in Auftrag geben. Eine Fotopräsentation im Sitzungssaal über den Rathausbau 1980/81 und die energetische Rathaussanierung rundete die Veranstaltung ab.
Bericht aus dem Bayerwald-Boten vom 12.01.2012






