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Damit das Moor nicht austrocknet: Bund Naturschutz packt Hammer aus!

Fünf Holzsperren sperren Entwässerungsgraben in der Todtenau ab.
Einen schweißtreibenden Arbeitseinsatz hatten einige Mitglieder der Kreisgruppe Regen des Bund Naturschutz im Naturschutzgebiet Todtenau in der Gemeinde Kirchberg i. Wald. Am Rand des Hochmoores befindet sich ein alter Entwässerungsgraben, der dem angrenzenden Spirkenfilz immer noch Wasser entzieht. Daher entschloss man sich, dem Graben abschnittsweise mit Holzsperren zu verschließen und so die Entwässerungswirkung zu unterbinden. Zwischen wehendem Wollgras und gaukelnden Schmetterlingen wurden mit Muskelkraft die Bretter in den manchmal gar nicht so weichen Moorboden eingeschlagen. Auch der Kreisvorsitzende Roland Schwab war vor Ort und half tatkräftig mit.
Die Kreisgruppe hat östlich von Dösingerried am Rand des Naturschutzgebietes bereits vor fast 30 Jahren ein kleines Grundstück gekauft und damit die dort geplante Aufforstung der Nasswiese verhindert. Angrenzend an diese Wiese wurde nun auf dem landkreiseigenen Grundstück die Maßnahme durchgeführt. Insgesamt wurden fünf Holzsperrbauwerke in den Graben eingebaut. Diese unterbrechen den Wasserzug und bis sie in einigen Jahren allmählich verrotten, soll der Graben weitgehend zugewachsen sein.
Damit hat die BN-Kreisgruppe auch einen kleinen Beitrag zum Moorrenaturierungsprojket des Landkreises in der Todtenau geleistet. Die Maßnahme wird durch die Naturparkförderung der Regierung von Niederbayern und den Landkreis unterstützt. Wenn sie sich bewährt, sollen im weiteren Verlauf des Grabens noch weitere Sperren eingebaut werden.
Bericht aus dem Bayerwald-Boten vom 05.07.2010






