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Bürgermeister erläutert Fortgang der Arbeiten in der Gemeinde - Beitritt zu Eishallen-Förderverein
Wie Bürgermeister Alois Wenig in der jüngsten Gemeinderatssitzung berichtete, war im Rahmen einer Bürgermeisterdienstbesprechung die Mitgliedschaft beim Förderverein Eissport Regen besprochen worden. Eine Einigung auf einen einheitlichen Beitragssatz konnte dabei nicht erzielt werden. In einem Schreiben an die Gemeinde hat der Verein darauf verwiesen, dass beispielsweise bei Erwachsenen zwölf Euro sowie bei Vereinen 50 Euro im Jahr festgesetzt seien. Auf Gemeindegebiet gibt es laut Wenig drei Vereine, die die Eishalle derzeit regelmäßig nutzen. Gemeinderat Josef Weinmann schlug einen Beitritt bei jährlich 150 Euro freiwilliger Zuwendung vor, Konrad Mühlbauer fand 100 Euro ausreichend. Beide Räte verwiesen auf bereits durchgeführten Haushaltskonsolidierungsmaßnahmen. Der Gemeinderat stimmte schließlich für Mühlbauers Vorschlag.
Wenig ging in der Sitzung auch auf die Anträge aus der Bürgerversammlung ein. So hatte Heinrich Kaufmann auf den Zustand der Ortsverbindungsstraße Kirchberg - Reichertsried hingewiesen. Die Straße war wegen der Baustellenumleitung in der Regener Straße in Kirchberg einem enormen Verkehr ausgesetzt und weist nun entsprechende Schäden im Straßen- und Bankettbereich auf. Wenig sagte dazu, dass wegen der laufenden Erneuerung der Straße Höllmannsried-Reichertsried-REG 5 die betreffende Straße nochmals als Umleitungsstrecke in Anspruch genommen werden müsse. Anschließend sei eine Sanierung dieser Straße vorgesehen. Die derzeit defekten Bankette würden im Rahmen des Straßenunterhaltes durch den gemeindlichen Bauhof ausgebessert.
Susanne Kiermayer hatte kritisiert, dass im Rahmen der Sperrung der Regener Straße die Autofahrer aus Richtung Regen teilweise bis über Kirchdorf umgeleitet worden seien. Die Gemeinde habe darauf keine Einwirkungsmöglichkeit gehabt, sagte Wenig. Das staatliche Bauamt Passau habe als Baulastträger die entsprechende Umleitung über Staats- bzw. Kreisstraßen ausgeschildert. Und weil auch im Bereich Stadlmühle eine Brücke saniert worden sei, sei die Umleitung über Kirchdorf erfolgt.
Berta Binder hatte in der Bürgerversammlung angeregt, die Gemeinde möge doch Einsparungsmöglichkeiten etwa bei Winterdienstleistungen oder der Straßenreinigung nutzen. Mäharbeiten könnten auch durch Anlieger oder Dorfgemeinschaften durchgeführt werden. Bürgermeister Wenig erklärte, dass Verpflichtung zu den vorgenannten Aufgaben allenfalls durch den Erlass einer Satzung bzw. Verordnung über eine Räum- und Streupflicht der Straßenanlieger ausgeübt werden könnte. Die Gemeinde habe bisher keine solche Satzung erlassen. Wenig räumte ein, dass die Reinigungs-, Mäh- oder Winterdienstarbeiten des Bauhofes in den vergangenen Jahre zugenommen haben.
Trotzdem beschloss der Gemeinderat, den Erlass einer Straßenreinigungsverordnung vorerst nicht weiterzuverfolgen. Vielmehr wird an die Dorfgemeinschaften appelliert, öffentliche Flächen wieder vermehrt in Eigenregie zu pfle-gen.
Kein Gehör hat die Graphit Kropfmühl AG, Hauzenberg, mit einem Antrag an die Gemeinde gefunden: Kirchberg möge sich an der Gründung eines Fördervereins zum Erhalt des Besucherbergwerks Kropfmühl beteiligen. Der Gemeinderat beschloss, dieses nicht zu tun.
Wie 2. Bürgermeister Anton Schiller berichtete, sind die Asphaltierungsarbeiten auf der Straße nach Dalken mittlerweile abgeschlossen. Gleichzeitig betonte er, dass die Bankette hier ebenfalls dringend sanierungsbedürftig und die Straßendurchlässe in den Gräben teils verstopft seien. Bürgermeister Wenig gelobte, der Bauhof werde sich um die Probleme kümmern.
Bericht aus dem Bayerwald-Boten vom 06.12.2010






