Schnellsuche Button
Wetter
Bayerischer Wald Bayerischer Wald Bayerwald Live FIS Ski Weltcup

Wohlfühltage auf dem Bauernh

199,00

Aktiv und entspannt die Natursch&

349,00 für 2 Personen

Lebendiges Bauernhofleben erfahre

199,00 Euro ab 2 Personen

18.05.2012 - Sie sind hier: Aktuelles - Nachrichten

Breitband: Gemeinde setzt auf Funk

Kein sonderlich großes Programm hatte der Gemeinderat Kirchberg bei seiner ersten Sitzung im neuen Jahr zu bewältigen. Als erstes wurde ein Bauantrag für den Neubau eines Wohnhauses mit Doppelgarage in Zell einstimmig genehmigt. Bei der Flurneuordnung der Ruselmoore ging es um die Erhaltung und Pflege des Parkplatzes am Dornhof und zweier Wanderwege. Dies übernimmt die Gemeinde und wird vom Bauhof ausgeführt. Bei der Weiheranlage in Sommersberg wird eine weitere Auffangmulde erstellt, um das überschüssige Wasser bei starkem Regen aufzufangen. Der Antrag eines Bürgers aus Raindorf, für den Anschluss an die gemeindliche Wasserversorgungsanlage im Rahmen einer Sondervereinbarung, wurde ebenfalls genehmigt.
Der Realsteuersatz für das Jahr 2012 wurde nicht angehoben und bleibt beim selben Satz wie im vergangen Jahr, jedoch hofft man in den nächsten Jahren, den Satz etwas zu senken. Die Errichtung einer öffentlichen Toilette wurde aus Kostengründen und wegen Wartungsfragen abgelehnt, jedoch ist man weiterhin bemüht, hier eine Lösung zu finden. Ein neuer Briefkasten wurde in Untermitterndorf in der Nähe des Feuerwehrhauses aufgestellt. Über die Mehrkosten beim Turnhallenbau will man zusammen mit den Kosten für den Kindergarten in einer der nächsten Sitzungen Klarheit schaffen.
Ein weiteres Problem ist und bleibt die Breitbandversorgung in Kirchberg. Bei einem Besuch der Firma amplus in Teisnach erklärte sich diese bereit, eine Versorgung über eine Funkverbindung zum Rathaus bereitzustellen und ein Glasfaserkabel zum nächsten Verteiler der Telekom zu verlegen. Bedingung hierfür wären allerdings 100 neue Abnehmer. Die Gemeinde und amplus wollen diesbezüglich eine Informationsveranstaltung im Februar starten. Amplus hat schon in zahlreichen kleineren Orten, in denen die Breitbandversorgung schlecht oder unmöglich war, für Abhilfe gesorgt.
Ein ärztlicher Notfall am vergangen Sonntag während des Gottesdienstes machte es wieder einmal sichtbar, dass einige der Gottesdienstbesucher so unvernünftig parken, dass es dem Notarzt und dem Sanka nicht möglich war, zu der Kirche zu gelangen. So mussten die Fahrzeuge auf der halben Strecke zur Kirche stehen gelassen werden, um zu dem Patienten zu kommen. Dieser musste dann die Strecke zum Sanka getragen werden. Der Bürgermeister appellierte, dass jeder etwas Weitsicht aufbringen sollte, wo er sein Fahrzeug parkt, und dass zumindest ein Rettungsweg frei bleiben muss. Jeder könne einmal Hilfe benötigen und dabei zählen Sekunden. Nicht auszudenken sei es, wenn ein Brand ausbrechen sollte und der Feuerwehr bliebe der Weg zum Brandort versperrt.  

Bericht aus dem Bayerwald-Boten vom 18.01.2012