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Abschied von Pfarrgemeinderäten
Der unablässig fallende Dauerregen machte auch in diesem Jahr die Kirchberger Fronleichnamsprozession durch die Straßen des Dorfes unmöglich. Die Lesung der Evangelientexte und die Segnungen mit dem Allerheiligsten in der Montranz an den vier Altären im Dorf mussten wieder in die Kirche verlegt werden. Trotz des fehlenden traditionellen Umzuges hatten sich viele Pfarrangehörige zu dem von Pfarrer Bernhard Saliter zelebrierten Festgottesdienst in der St. Gotthard-Pfarrkirche eingefunden. Mehrere Fahnenabordnungen vertraten die weltlichen Vereine. Auchd ie Erstkommunionkinder dieses Jahres durften sich noch einmal in den weißen Alben als die neuen Mitglieder der christlichen Mahlgemeinschaft präsentieren.
Saliter wies in der Predigt auf die Bedeutung des Fronleichnamsfestes hin: "Fronleichnahm kann als eine Brücke zwischen Auferstehung Jesu und der Geistsendung in unserem Alltag hinüber verstanden werden. Denn wir brauchen Zeichen, etwas, das wir anfassen und begreifen können."
Im Anschluss verabschiedeten Pfarrer Saliter und die neue Pfarrgemeinderatsvorsitzende Melanie Kaufmann die mit dem Ende der letzten Amtsperiode ausgeschiedenen Mitglieder des Laiengremiums: Anton Bauer, Carmen Bauer, Franziska Gilg, Maria Loibl, Antonia Radlinger, Sieglinde Raith, Rainer Schraml, Michael Berger und Alois Wenig erhielten vom Pfarrer sinnbildlich als Dank für die Zeit, die sie für ihre Tätigkeit für die Pfarrgemeinde aufgebracht hatten, eine Standuhr.
Nach dem Gottesdienst zogen die Gläubigen, angführt von der Kirchberger Blaskapelle mit ihrem Dirigenten Walter Prinz von der Kirche hinunter in das Pfarrheim. Dort konnten die Kirchberger den verregneten Feiertag beim Pfarrfest im Pfarrheim und Pfarrstadel in gemütlicher Runde verbringen. Pfarrgemeinderat, CAJ und der Mütterverein sorgten sich bis in die Abendstunden in bewährter Weise um das leibliche Wohl der Gäste.
Bericht aus dem Bayerwald-Boten vom 07.06.2010






